Fünf Verletzte, darunter zwei Kinder – Pritschenwagen überschlägt sich

Heckhuscheid/Niederüttfeld – Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L9 zwischen Heckhuscheid und Niederüttfeld sind am Freitagnachmittag (17. Juli 2026) fünf Menschen verletzt worden, darunter auch zwei Kinder. Bei der heftigen Kollision wurde ein Pritschenwagen herumgeschleudert und landete auf dem Dach. Eine Autofahrerin musste von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei war eine Autofahrerin auf der K108 aus Richtung Kesfeld in Richtung Habscheid-Hallert unterwegs. Als sie die Kreuzung mit der L9 erreichte, kam es zum Zusammenstoß mit einem von rechts kommenden und bevorrechtigten Pritschenwagen.

Die Wucht des Aufpralls war enorm: Der mit insgesamt vier Personen besetzte Pritschenwagen wurde herumgeschleudert und kam schließlich auf dem Dach zum Liegen. Trotz des schweren Unfalls gelang es allen vier Insassen, sich selbstständig aus dem Fahrzeug zu befreien.

Auch der Pkw der Frau wurde durch die Kollision herumgeschleudert. Das Auto blieb schließlich auf der Fahrerseite liegen. Die Fahrerin konnte ihr Fahrzeug nicht selbstständig verlassen und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden.

Insgesamt wurden bei dem Unfall fünf Menschen verletzt, darunter nach Polizeiangaben zwei Kinder. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurden alle Beteiligten zur weiteren medizinischen Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Das Ausmaß des Rettungseinsatzes war erheblich: Zwei Rettungshubschrauber, ein Notarzteinsatzfahrzeug und drei Rettungswagen wurden zur Unfallstelle alarmiert. Außerdem waren die Feuerwehren aus Bleialf, Winterspelt und Heckhuscheid, die Straßenmeisterei Arzfeld sowie Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei vor Ort.

Die Unfallstelle blieb während der Rettungsarbeiten und der anschließenden Unfallaufnahme bis 20.35 Uhr vollständig gesperrt. Die Straßenmeisterei richtete eine örtliche Umleitung ein.

Wie genau es zu der folgenschweren Kollision kommen konnte, ist nun Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Trier hat zur detaillierten Rekonstruktion des Unfallhergangs die Erstellung eines Gutachtens angeordnet. JETZT den neuen Blaulichtreport Rheinland-Pfalz WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"

Werbeblock erkannt

Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie Ihren Werbeblocker deaktivieren