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Nasses Laub, Dunkelheit, Glätte: Polizei gibt Radlern wichtige Herbst-Tipps

IDAR-OBERSTEIN. Dunkelheit, Regen und glatte Straßen erhöhen das Risiko für Radfahrer. Die Polizei rät zu mehr Sichtbarkeit und einer besonders vorsichtigen Fahrweise.

Die Hinweise der Polizei Idar-Oberstein richten sich an Fahrrad-, E-Bike- und E-Scooter-Fahrer. Funktionierende Beleuchtung und saubere Reflektoren helfen, bei Dämmerung, Regen und Nebel besser gesehen zu werden. Auch helle Kleidung und reflektierende Elemente an Helm, Jacke oder Rucksack können die Sichtbarkeit verbessern.

Nasses Laub, Fahrbahnmarkierungen, Kanaldeckel und Kopfsteinpflaster können rutschig sein. Die Polizei empfiehlt deshalb, das Tempo zu reduzieren, Abstand zu halten und frühzeitig sowie kontrolliert zu bremsen. Auf erkennbar glatten oder vereisten Abschnitten sollten Fahrer nach Möglichkeit absteigen und ihr Fahrzeug schieben.

Vor jeder Fahrt sollten Bremsen, Reifen, Beleuchtung und Reflektoren geprüft werden. Bei E-Bikes und E-Scootern gilt es außerdem, den Akku im Blick zu behalten: Kälte kann die Reichweite verringern. Beschädigte Akkus dürfen laut Polizei nicht weiterverwendet werden.

Ein gut sitzender Helm kann das Risiko schwerer Kopfverletzungen bei einem Sturz verringern. Während der Fahrt sollten Smartphone und laute Kopfhörer tabu sein. Bei E-Scootern können kleine Räder auf Schlaglöchern, Bordsteinen und rutschigem Untergrund besonders schnell zum Kontrollverlust führen.

Bei Eisregen, starkem Schneefall oder flächendeckender Glätte kann es sicherer sein, auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen oder die Fahrt zu verschieben. Die Polizei Idar-Oberstein bietet Bürgern zudem Beratung zur Verkehrssicherheit an.

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