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Verpuffung in Speyerer Betrieb: Mitarbeiter erleidet Verbrennungen im Gesicht

SPEYER. In einem Industriebetrieb brach am frühen Morgen des 2. November 2026 ein Feuer aus. Bei einer Verpuffung erlitt ein Mitarbeiter Verbrennungen im Gesicht.

Ein weiterer Mitarbeiter klagte über Reizungen, nachdem er mit einem Pulverlöscher versucht hatte, den Folgebrand zu bekämpfen. Beide kamen zur Untersuchung und Behandlung in Krankenhäuser.

Nach Angaben des Brand- und Katastrophenschutzes brannte eine fest installierte Abzugseinrichtung in einer Industriehalle. Die Feuerwehr brachte den Brand zunächst unter Kontrolle und belüftete die Halle mit einem mobilen Großventilator.

Für die endgültige Brandbekämpfung wurde die Anlage mechanisch geöffnet und demontiert. Die Einsatzkräfte brachten sie ins Freie und löschten sie dort über Auffangbehältnissen, damit kein Löschwasser in die Kanalisation gelangte.

Außer an der Abzugsanlage, die durch das Feuer schwer beschädigt wurde, entstanden laut Feuerwehr keine weiteren nennenswerten Sachschäden. Nach dem Einsatz meldete sich auch ein Feuerwehrmann mit einer Reizung im Hals; bei ihm genügte eine ambulante Abklärung.

Der Brand- und Katastrophenschutz war mit 38 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen rund zweieinhalb Stunden vor Ort. Unterstützt wurde die Feuerwehr unter anderem von Rettungsdienst, Polizei, Schnelleinsatzgruppen, THW-Fachberatern und dem betrieblichen Brandschutz.

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