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204 Menschen kontrolliert: Polizei stellt Messer sicher und leitet fünf Verfahren ein

WESTPFALZ. Mehr als 50 Einsatzkräfte kontrollierten am Mittwoch, 4. November 2026, insgesamt 204 Menschen. Bei der Aktion zum Waffen- und Messerverbot im ÖPNV gab es 13 Sicherstellungen.

Kontrolliert wurde an mehreren stark frequentierten Orten. Dazu zählten der Hauptbahnhof und die Mall in Kaiserslautern, das Stadtgebiet von Landstuhl, der Exerzierplatz in Pirmasens und der Zentrale Busbahnhof in Zweibrücken.

Nach Angaben der Polizei stellten die Einsatzkräfte vier Verstöße gegen das Waffengesetz fest. Sie sicherten unter anderem zwei Einhandmesser und zwei Taschenmesser. Insgesamt wurden fünf Strafverfahren eingeleitet, darunter auch wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Die Kontrollen führten Polizei, örtliche Ordnungsämter und die US-Militärpolizei gemeinsam durch. In der Kaiserslauterer Innenstadt informierte die Polizei außerdem an einem Stand über die geltenden Regeln und beantwortete Fragen.

Das Verbot gilt in Rheinland-Pfalz seit dem 27. November 2025. Es untersagt grundsätzlich, Waffen und Messer in Bussen, Bahnen und bestimmten Einrichtungen des ÖPNV mitzuführen. Ausnahmen gelten unter anderem für bestimmte berufliche Tätigkeiten und den nicht zugriffsbereiten Transport.

Mit dem Kontrolltag sollte das Verbot erneut ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Die Polizei kündigte an, auch künftig lageangepasst und stichprobenartig im öffentlichen Nahverkehr zu kontrollieren.

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