Großkontrolle gegen Einbrecher: Polizei sucht in der Westpfalz nach reisenden Tätern
WESTPFALZ. Polizisten aus fünf Bundesländern gingen gemeinsam gegen Wohnungseinbrüche vor. Bei Kontrollen in der Region prüften sie mehr als 100 Fahrzeuge.
Das Polizeipräsidium Westpfalz beteiligte sich an einer länderübergreifenden Fahndungs- und Kontrollaktion. Beteiligt waren außerdem die Polizeien aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen. Ziel war es, Tatverdächtige frühzeitig zu erkennen und weitere Straftaten zu verhindern.
Die Einsatzkräfte kontrollierten rund 200 Personen. Die Maßnahmen fanden vor allem in Kaiserslautern und Pirmasens sowie an Autobahnausfahrten und nahe dem Grenzübergang nach Frankreich in Hornbach statt. Im Fokus standen mögliche reisende Tätergruppen.
Bei den Kontrollen wurden laut Polizei Straftaten gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt und fünf Haftbefehle vollstreckt. In Kaiserslautern sicherten Einsatzkräfte bei einem Verdächtigen mutmaßliches Einbruchwerkzeug. Die Ermittlungen gegen den Mann dauern an.
Die länderübergreifende Zusammenarbeit gegen Wohnungseinbruchskriminalität besteht seit 2016 und wurde später um Sachsen erweitert. Nach Angaben der Polizei nutzen reisende Tätergruppen häufig Verkehrsverbindungen zwischen Bundesländern. Ergänzend bietet die Polizei Rheinland-Pfalz kostenlose Beratungen zum Einbruchschutz an.




