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80 Prozent zu schwer: Holztransporter mit 56 Tonnen bei Kontrollen gestoppt

GINDORF/PRÜM. Bei Kontrollen im Güterverkehr war fast jedes Fahrzeug zu schwer. Ein Holztransporter brachte 56 Tonnen auf die Waage.

Mehrere Behörden aus Deutschland und Belgien überprüften am Mittwochmorgen, 4. November 2026, Fahrzeuge in der Grenzregion. Im Mittelpunkt standen Maße und Gewichte.

Fast 80 Prozent der kontrollierten Fahrzeuge wurden wegen Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts beanstandet. Bei neun Transportern untersagten die Einsatzkräfte die Weiterfahrt. Die festgestellten Gewichte lagen zwischen 44 und 56 Tonnen – erlaubt waren jeweils 40 Tonnen.

Besonders schwer war ein belgischer Langholztransporter bei Losheim: Er wog 56 Tonnen. Ein niederländischer Sattelzug mit Hühnerdung kam bei Prüm auf 50,5 Tonnen. Insgesamt waren sechs Holztransporte sowie drei weitere Sattelzüge mit Dung, Seecontainern oder Milch überladen.

Gegen die verantwortlichen Fahrer wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Gegen die Unternehmen streben die Behörden Verfahren an, bei denen Frachterlöse eingezogen werden können, wie das Polizeipräsidium Trier mitteilte.

Bei den Kontrollen stellten die Einsatzkräfte außerdem Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten fest. Ein Verkehrsteilnehmer wurde mit dem Handy am Steuer erwischt, bei einem Pkw-Gespann war die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert.

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