Cold Case Idstein: Polizei sucht Zeugen im Mordfall Markus Marker

Idstein, Hessen – In einem verstörenden Fall, der seit dem 5. Juli 1984 unaufgeklärt bleibt, erneuert die Staatsanwaltschaft Wiesbaden in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Westhessen den Aufruf nach Zeugenaussagen zum Mord an dem 13-jährigen Markus Marker.

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Der Schüler wurde unter tragischen Umständen mit mehreren schweren Stichverletzungen in einem Straßengraben zwischen der Kreisstraße 707 und der Bundesstraße 417 bei Idstein-Ehrenbach tot aufgefunden. Heute hat auch die saarländische Polizei den erneuten Fahndungsaufruf geteilt.

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Der Tatzeitpunkt liegt am frühen Abend des besagten Tages, und es wird vermutet, dass Markus in Idstein, möglicherweise in der Wiesbadener Straße, als Anhalter in das Auto des Täters gestiegen ist. Ein Opel Kadett, der kurz nach der Tat in schneller Fahrt vom Ort des Geschehens wegfuhr, könnte das Fahrzeug des Täters sein.

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Zum Zeitpunkt seines Todes trug Markus Marker eine blaue Cordjacke mit gelbem Innenfutter, auf deren Ärmel und Brust die Aufschriften „Britannia“ und „U.S.A.“ zu lesen waren, sowie ein graues Sweatshirt über einem beigefarbenen Polohemd mit roten Streifen, hellblaue Cordhose und weiße Turnschuhe mit zwei schwarzen Streifen.

Symbolfoto Opel Kadett Quelle: Polizeipräsidium Westhessen

Die Ermittlungsbehörden bitten die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Beantwortung kritischer Fragen, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten. Zeugen, die am Tag des Verbrechens Markus Marker oder den verdächtigen Opel Kadett gesehen haben, werden dringend gebeten, sich zu melden. Ebenso sind Informationen zu Personen aus der Region, die 1984 einen solchen Wagen fuhren, von großem Interesse.

Kleidung – Quelle: Polizeipräsidium Westhessen (Aufnahmedatum: vermutlich 1984)

Dieser Aufruf zur Mithilfe zielt darauf ab, Licht in das Dunkel eines Verbrechens zu bringen, das die Gemeinschaft von Idstein seit Jahrzehnten belastet. Die Hoffnung besteht, dass auch nach so langer Zeit noch entscheidende Hinweise eingehen, die zur Ergreifung des Täters führen und der Familie von Markus Marker etwas Gerechtigkeit bringen können. JETZT den neuen Blaulichtreport RPL WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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