Tierquälerei an der Mosel: Unbekannte schießen mit Armbrust auf Schwäne und Gänse

Saarburg/Wasserliesch – Beunruhigende Vorfälle an der Mosel sorgen derzeit für Entsetzen. Nach Angaben von Lesereporterin Katharina sollen unbekannte Täter wiederholt mit einer Armbrust auf Wasservögel geschossen haben. Betroffen sind offenbar Nilgänse, aber auch Schwäne. In mehreren Fällen mussten verletzte Tiere aufgrund ihrer schweren Verletzungen bereits von ihrem Leiden erlöst werden.

Aktuell hält sich ein stark geschwächtes Tier im Bereich des großen Schleusentors in Wasserliesch auf. Ein Fangversuch der Feuerwehr am Vorabend blieb erfolglos. Auch das Wildtierzentrum Saarburg ist nach Angaben der Lesereporterin stark ausgelastet. Die Polizei wurde informiert, eine Anzeige liegt bereits vor.

Nach bisherigen Informationen handelt es sich nicht um einen Einzelfall. In der Region sollen bereits mehr als zehn Tiere betroffen sein. Die Verletzungen werden mutmaßlich durch Armbrustbolzen verursacht, die aus der Distanz schwer zu erkennen sind. Die Polizei ermittelt, konkrete Hinweise auf die Täter gibt es bislang nicht.

Die Polizeiinspektion Konz bittet Zeugen um Hinweise unter 06501 9268 0. Wer verletzte Tiere entdeckt, soll den Fundort direkt melden. Zudem wird darauf hingewiesen, Wasservögel nicht mit Brot zu füttern, da dies gesundheitsschädlich ist. Geeignet sind stattdessen kleine Mengen Haferflocken, Gemüse oder spezielles Wasservogelfutter.  JETZT den neuen Blaulichtreport Rheinland-Pfalz WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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