Brutaler Angriff auf junge Prostituierte – Polizei sucht mit Phantombild

Fließem – Die Polizei bittet erneut um Mithilfe bei der Aufklärung eines schweren Gewaltverbrechens und fahndet nun öffentlich mit einem Phantombild nach einem bislang unbekannten Tatverdächtigen. Hintergrund ist ein Angriff auf eine 23-jährige Prostituierte, der sich bereits am Sonntag, 30. November, am Mitfahrerparkplatz Staffelstein an der Landesstraße 32 bei Fließem (Nahe Bitburg) ereignet hat (wir berichteten an dieser Stelle davon).

Nach bisherigen Erkenntnissen griff der Mann die junge Frau gegen 15 Uhr an, nachdem er zuvor ihre Dienstleistungen in Anspruch genommen hatte. Bei der Attacke wurde die 23-Jährige schwer verletzt. Ein Zeuge fand die Frau kurze Zeit später bewusstlos auf dem Parkplatz und brachte sie umgehend in ein Krankenhaus. Der Täter hatte zu diesem Zeitpunkt bereits mit einem bislang unbekannten Fahrzeug den Tatort verlassen.

Die Staatsanwaltschaft Trier stuft die Tat als versuchtes Tötungsdelikt ein. Die Ermittlungen dauern weiterhin an. Da bislang keine Hinweise zur Identität des Mannes vorliegen, haben sich die Ermittler nun zu einer Öffentlichkeitsfahndung mit einem Phantombild entschlossen.

Der Tatverdächtige wird als etwa 1,80 Meter groß beschrieben. Er soll auffallend hellbraunes bis blondes, lockiges und mittellanges Haar gehabt haben. Zur Tatzeit trug er nach Angaben der Polizei eine dunkle Stoffhose sowie eine schwarze Winterjacke oder einen schwarzen Wintermantel.

Die Polizei fragt insbesondere, wer Hinweise zu dem Mann geben kann oder ihn im Zusammenhang mit dem genannten Tatort beobachtet hat. Gesucht werden zudem Personen, die Angaben zu dem Fahrzeug machen können, mit dem der Täter geflüchtet ist.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Trier unter der Telefonnummer 0651 983-43900 entgegen. Darüber hinaus wurde ein anonymes Hinweistelefon eingerichtet, das unter der Nummer 0152 28 85 49 68 erreichbar ist. Polizei und Staatsanwaltschaft hoffen, durch die veröffentlichten Informationen und das Phantombild neue Ermittlungsansätze zu erhalten. JETZT den neuen Blaulichtreport Rheinland-Pfalz WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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