Drogen am Steuer: Polizei Cochem kündigt Kontrollen ohne Anlass an
COCHEM. Schon geringe Mengen Drogen können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Die Polizei kündigt regelmäßige Kontrollen an.
Die Polizeiinspektion Cochem warnt vor den Gefahren berauschter Fahrer. Betäubungsmittel könnten Wahrnehmung, Konzentration und Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Gefahrensituationen würden dadurch womöglich zu spät erkannt.
Auch wenn die Wirkung subjektiv nachlasse, könne die Fahrtüchtigkeit weiterhin eingeschränkt sein, teilte die Polizei mit. Wie lange die Beeinträchtigung anhalte, lasse sich nicht mit einfachen Faustregeln bestimmen.
Besonders riskant sei der Mischkonsum, etwa die Kombination von Alkohol und Drogen. Die Wirkungen könnten sich gegenseitig verstärken und die Fahrtüchtigkeit massiv herabsetzen.
Nach Angaben der Polizei zeigen die Kontrollzahlen aus dem Jahr 2026, dass Drogen im Straßenverkehr weiterhin eine Rolle spielen. Bei den Feststellungen im Zuständigkeitsbereich sei insbesondere Cannabis relevant.
Die Beamten wollen deshalb regelmäßig und auch ohne konkreten Anlass kontrollieren. Die Polizei rät, nach dem Drogenkonsum das Fahrzeug stehen zu lassen. Wer wegen drogenbedingter Fahruntüchtigkeit den Führerschein verliert, könne ihn in der Regel erst nach einer erfolgreich absolvierten medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) zurückerlangen.




