Für Tausende gekauft, nur zehn Euro wert: Goldarmband löst Betrugsverdacht aus
BAD DÜRKHEIM. Ein vermeintliches Goldarmband kostete einen Edelmetallhändler mehrere tausend Euro. Bei einer Prüfung stellte sich heraus: Es bestand aus Kupfer und Nickel.
Der mutmaßliche Betrugsfall ereignete sich laut Polizei am 28. Oktober 2026 in einem Edelmetallhandel in der Mannheimer Straße. Eine Frau hatte dort mehrere Schmuckstücke zum Verkauf angeboten.
Für die Stücke erhielt sie insgesamt einen Betrag im oberen vierstelligen Bereich. Allein für ein Armband, das als 750er Gold ausgegeben wurde, zahlte der Händler mehrere tausend Euro.
Die Schmuckstücke wurden zur weiteren Verarbeitung an eine Scheideanstalt geschickt. Bei der Materialprüfung zeigte sich, dass das Armband nicht aus Gold, sondern aus Kupfer und Nickel bestand.
Den Materialwert des Armbands schätzte die Scheideanstalt auf etwa zehn Euro. Außerdem stellte sie eine falsche Goldprägung fest.
Ob der Verkäuferin die tatsächliche Beschaffenheit des Schmuckstücks bekannt war und sie den Händler bewusst täuschen wollte, ist laut Polizei Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen des Verdachts des Betrugs ein.




